Miriam Zlobinski ist Historikerin. In ihrer Arbeit untersucht sie die Schnittstellen zwischen kollektiver Erinnerung und dem visuellen Ausdruck von Demokratie. Ihr zentrales Arbeitsfeld ist der durch Visualität geprägte öffentliche Raum, der sich sowohl auf zirkulierende Bilder als auch auf Ordnungen und Logiken von Archiven und Sammlungen erstreckt. Als freie Kuratorin realisiert sie Ausstellungen zur historischen und zeitgenössischen Fotografie. Darüber hinaus lehrt sie seit 2021 an der Schnittstelle zwischen Fototheorie und Fotogeschichte sowie kuratorischen Diskursen und Praktiken an der Hochschule Hannover, an der Ostkreuzschule für Fotografie und an der Universität der Künste Berlin. Sie ist Gründerin und Mitglied der Chefredaktion von ReVue - Magazin für Fotografie und Wahrnehmung.