Wo stoßen fotografische Bilder an die Grenzen des Wissens?
Im Fokus stehen die Grenzen des Sichtbaren, Lesbaren und Erkennbaren — zunächst in der menschlichen Wahrnehmung, dann in ihren technischen Erweiterungen, bis hin zum Blick in den Weltraum. Fotografie erscheint dabei nicht als neutrales Fenster zur Welt, sondern als selektiver, perspektivischer und technisch vermittelter Prozess, in dem Wissen stets mit Unsicherheit, Fehler, Opazität und Überforderung konfrontiert ist. Fotografische Bilder, wissenschaftliche Bildpraktiken und mediale Sichtbarkeiten werden dabei nicht als transparente Beweise verstanden, sondern als Formen, in denen sich Erkenntnis und Nicht-Zugänglichkeit zugleich zeigen.