OPEN CALL 2023: Photography in Progress

Die Internationale Photoszene Köln schreibt erstmals einen Open Call aus für eine Gruppenausstellung des Photoszene-Festivals im Mai 2023

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1. Das Thema: Photography in Progress

2. Die Jury 

3. Zeitplan

4. How to Apply

5. Teilnahmebedingungen


1. Das Thema: Photography in Progress
Mit dem Titel „Photography in Progress“ spannt der Open Call einen thematischen Rahmen für künstlerische Auseinandersetzungen mit dem Medium der Fotografie, dessen Produktionsmechaniken sich ebenso im Wandel befinden wie sie neue Bildsprachen und Gebrauchsweisen hervorbringen können. „Photography in Progress“ fokussiert auf zeitgenössische Themenfelder der Fotografie und beleuchtet gleichzeitig, wie sich die stetig ändernden, digitalen Bildpraktiken auf künstlerische Herangehensweisen auswirken können. Die Photoszene gibt mit dem Open Call aktuellen fotografischen Positionen eine Plattform und freut sich auf vielseitige Einreichungen von Künstler:innen, die mit dem Medium der Fotografie und ihrem erweiterten Sinne des Post-Fotografischen arbeiten. Die eingereichten Arbeiten werden von einer Jury gesichtet und für eine Gruppenausstellung zum Photoszene-Festival im Mai 2023 ausgewählt.

2. Die Jury 
Daria Bona

Daria Bona ist freischaffende Fotohistorikerin und Kuratorin. Sie studierte Kunstgeschichte mit Schwerpunkt Geschichte und Theorie der Fotografie, Kunstmanagement und Romanistik (M.A.) in Köln und Granada und arbeitete an verschiedenen Institutionen der Kulturarbeit und des Ausstellungswesens. Von 2019 bis 2022 war sie Stipendiatin der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung im Programm »Museumskurator*innen für Fotografie« am Münchner Stadtmuseum, Museum Folkwang in Essen, Fotomuseum Winterthur und dem Getty Research Institute in Los Angeles, wo sie an zahlreichen Ausstellungs- und Publikationsprojekten mitwirkte. Momentan ist sie u.a. für die Fotografische Sammlung des Stadtmuseum Düsseldorf tätig und Teil des Kurator*innenteams der RAW Phototriennale Worpswede 2023. Sie lebt und arbeitet in Köln.

Linda Conze

Linda Conze leitet die Sammlung Fotografie am Kunstpalast, Düsseldorf, und kuratierte dort zuletzt eine Ausstellung zum Werk der ostdeutschen Fotografin Evelyn Richter. Nach ihrem Studium der Geschichtswissenschaft in Hamburg und Berlin, das sie mit einer Arbeit zum Medium Fotoalbum abschloss, promovierte sie an der Humboldt-Universität zu Fotografie als Medium der Gemeinschaft zwischen Weimarer Republik und Nationalsozialismus. Von 2015 bis 2017 war sie Stipendiatin der Krupp-Stiftung im Programm Museumskurator:innen für Fotografie und arbeitete als solche in den fotografischen Sammlungen des Museum Folkwang, des Dresdner Kupferstich-Kabinetts, der Münchner Stadtmuseums und des Getty Research Institute, Los Angeles.

Adelheid Komenda

Adelheid Komenda ist Wissenschaftliche Referentin für den Fachbereich Fotografie am LVR-LandesMuseum Bonn. Studium der Kunstgeschichte, Slawistik und osteuropäischen Geschichte. Von 2000 bis 2006 Expertin für Fotografie am Kunsthaus Lempertz, Köln, anschließend selbstständig; u.a. Verantwortung von Projekten wie OPEN SPACE auf der Art Cologne (bis 2010). Von 2011 bis 2021 stellv. Geschäftsführung Gesellschaft für Moderne Kunst am Museum Ludwig, Köln. Ausstellungen und Veröffentlichungen u.a. zu Hermann Claasen, Liselotte Strelow, Hugo Erfurth, zur Fotografie der Weimarer Republik und zur deutschen Fotografie um 1980. Mitgliedschaften: Deutscher Verband für Kunstgeschichte e.V., ICOM, Gesellschaft Photo Archiv e.V. (Schatzmeisterin); DGPh e.V. (Mitglied geschäftsführender Vorstand).
(Photo Ralf Bauer) 

Thomas Seelig

Thomas Seelig
ist Leiter der Fotografischen Sammlung des Museum Folkwang in Essen und kuratierte Ausstellungen zu u.a. Marge Monko, Anastasia Mityukova, Aenne Biermann, 21.lettres.a.la.photographie@gmx.de, Timm Rautert, Tobias Zielony und IMAGE CAPITAL (Estelle Blaschke/Armin Linke). Er studierte Visuelle Kommunikation/Fotografie an der Fachhochschule Bielefeld, gefolgt von einem kuratorischen Studienprogramm an der Jan van Eyck Akademie in Maastricht. Von 2003 bis 2018 war er Kurator / Sammlungskurator am Fotomuseum Winterthur (von 2013 bis 2017 als dessen Direktor) und dort an der Entwicklung des experimentellen Ausstellungformats SITUATIONS beteiligt. Ausstellungen u.a. Im Rausch der Dinge (2004), Forschen und Erfinden (2007), James Welling (2013), Onoroto/Krebs (2015), Jungjin Lee (2016) und The Hobbyist (2017).

Alexander Hagmann

Alexander Hagmann ist Gründer und Herausgeber von ‘dieMotive – Zeitschrift zur Kultur der Fotografie’, sowie Produzent des dieMotive-Podcasts und Entwickler des Kartenspiels FOTOGRAFENRATEN. Er studierte Fotografie an der FH Dortmund und absolvierte dort seinen Master in Fotografie – Photographic Studies bei Prof. Susanne Brügger und Dr. Christiane Kuhlmann. Neben seinem Projekt dieMotive arbeitet Alexander Hagmann als freier Fotograf und Gestalter und ist bei der Photoszene Köln für die digitale Kommunikation zuständig. 
Hagmann versteht sich selbst als Kommunikator für die Fotografie. Er lebt und arbeitet in Hamburg und ist Mitglied der DFA sowie berufenes Mitglied der DGPh. Seine Arbeit als Gründungsmitglied der cahiers-Heftreihe und als Organisator sowie Moderator des Symposiums „Vom Nutzen der Bilder“ inspirierte ihn zu dem Konzept von dieMotive.

Dana Bergmann

Dana Bergmann studierte Kunstgeschichte mit Schwerpunkt Fotografie u. Mediengeschichte in Köln und Madrid (M.A.). Von 2016 bis 2018 war sie als Wissenschaftliche Volontärin und daran anschließend von 2018 bis 2020 als Kuratorin an der Kunsthalle Düsseldorf für nationale u. internationale Einzel- u. Gruppenausstellung (Akademie [Arbeitstitel] 2017, Yngve Holen. Horses 2018, SUBJEKT und OBJEKT. FOTO RHEIN RUHR 2020) sowie die Konzeption zahlreicher Ausstellungskataloge verantwortlich. Von 2020 bis 2022 arbeitete sie u.a. als Projektleitung und Kuratorin für die Stiftung IMAI – Inter Media Art Institute in Düsseldorf sowie die Anna Polke-Stiftung in Köln. 2022 realisierte sie das umfassende, mehrtägige Veranstaltungsprogramm „We Do/Are Photography“ als Projektleitung für die Internationale Photoszene Köln.

Damian Zimmermann

Damian Zimmermann schreibt als freier Journalist und Kunstkritiker für zahlreiche Tageszeitungen und Magazine. Zwischen 2010 und 2012 arbeitete er gemeinsam mit Nadine Preiß an dem Langzeitfotoprojekt „Paare – Menschenbilder aus der Bundesrepublik Deutschland zu Beginn des 21. Jahrhunderts“, das 2015 im Kettler Verlag erschienen ist und im LVR-Landesmuseum Bonn ausgestellt wurde. Weitere Ausstellungen fanden u.a. in Köln, Düsseldorf, München, Landshut und im österreichischen Linz im Rahmen einer Residency an der dortigen Kunstuniversität statt. Aktuell ist seine Ausstellung „Transit – Chorweiler x Kollwitz“ mit Porträts von Kindern und Jugendlichen im Käthe Kollwitz Museum Köln zu sehen. Zudem ist Zimmermann als Kurator tätig und hat u.a. Ausstellungen im NRW Forum Düsseldorf und im Kölnischen Stadtmuseum realisiert. Er ist bei der Photoszene Köln als Chefredakteur für das Magazin L.Fritz zuständig und hat hier zuletzt die Gesprächsreihe „Auf einen Kaffee mit…“ betreut.

3. Zeitplan
Einreichungen: 1. November bis 31. Dezember 2022
Jurysitzung: Ende Januar 2023
Ausstellung: 12. Mai – 11. Juni 2023
Ausstellungsort: Kunsträume der Michael Horbach Stiftung 

4. How to Apply
Zur Teilnahme am Open Call reicht bitte folgende Unterlagen als PDF per E-Mail an info@photoszene.de, sowie Kataloge o.ä. per Post an „Internationale Photoszene Köln gUG, Im Mediapark 7, 50670 Köln“ mit dem Betreff „Open Call 2023“ ein:

* Das ausgefüllte und unterschriebene Anmeldeformular zum Open Call
* CV mit Angabe zu Geburts-, Wohn- und Ausbildungsort und Infos zu Ausstellungsbiografie
* Portfolio und künstlerisches Statement
* Konkrete künstlerische Arbeit für den Open Call als Projektskizze oder Dokumentation
* Kataloge, Portfolio (nicht obligatorisch)

5. Teilnahmebedingungen
Wer kann mitmachen?
* Der Photoszene Open Call steht allen professionellen Künstler:innen und Fotograf:innen jeden Alters offen
* Der Photoszene Open Call richtet sich an Künstler:innen, Fotograf:innen, sowie Studierende und Absolvent:innen, die mit dem Medium der  Fotografie und seinen erweiterten Werkzeugen arbeiten
* Der Photoszene Open Call ist international ausgeschrieben
* Die Ausstellung „Photography in Progress“ soll zur einen Hälfte künstlerische Positionen aus Nordrhein-Westfalen präsentieren, zur anderen Hälfte überregionale und internationale Positionen. Somit richtet sich der Photoszene Open Call zum einen an Personen, die aus Nordrhein-Westfalen kommen, in Nordrhein-Westfalen studiert haben oder aktuell in Nordrhein-Westfalen leben und arbeiten. Zur anderen Hälfte richtet sich der Open Call an internationale und nationale Künstler:innen.

Was kann eingereicht werden?
* Das ausgefüllte und unterschriebene Anmeldeformular zum Open Call
* Eine künstlerische Arbeit (Einzelarbeit, Serie, Installation) zur Teilnahme an einer kuratierten Gruppenausstellung zum Photoszene-Festival im Mai 2023
* Das Thema des Open Calls ist übertitelt mit „Photography in Progress“. Die Photoszene ist damit interessiert an künstlerischen Arbeiten, die durch eine Auseinandersetzung mit aktuellen technischen Entwicklungen, dem Einsatz von zeitgenössischen digitalen Bildpraktiken und/oder aktuellen inhaltlichen Themensetzungen gekennzeichnet sind
* Es können fotografische Serien zum technischen Wandel, Fortschritt und den Auswirkungen des Mediums genauso eingereicht werden, wie audio-visuelle Arbeiten im Ausstellungsraum
* Die Arbeiten können inhaltlich und/oder technisch an das Thema „Photography in Progress“ anknüpfen
* Die Sujets sind thematisch offen. Die Jury bewertet einen spezifischen künstlerischen Ausdruck, in dem sich die aktuellen Diskurse des Mediums spiegeln, dazu gehört auch die mediale Erweiterung in Video, New Media und Computer Arts. Ebenso ist die Photoszene an neuen Präsentationsformen interessiert
* Die Arbeit sollte nicht älter als 3 Jahre sein
* Die Arbeit sollte noch nicht in größeren Ausstellungszusammenhängen gezeigt worden sein

Was bekommt der/die Künstler:in?
* Die Arbeit wird in einer Gruppenausstellung in den Kunsträumen der Michael Horbach Stiftung im Rahmen des Photoszene-Festivals 2023 in Köln gezeigt
* Jede jurierte Position erhält ein Ausstellungshonorar von 500€
* Es gibt die Möglichkeit eines Produktionskostenzuschusses, sofern die Arbeit noch nicht produziert ist oder für den Ausstellungsraum angepasst werden muss
* Die Gruppenausstellung wird im Rahmen des Photoszene-Festivals in eine internationale Öffentlichkeits- und Pressearbeit eingebunden und einem großen Publikum zugänglich gemacht

Was kann ich einreichen?
* Das ausgefüllte und unterschriebene Anmeldeformular zum Open Call
* Einen Lebenslauf (CV) mit Angabe zu Geburts-, Wohn und Ausbildungsort
* Ein künstlerisches Statement mit Portfolio vergangener Arbeiten und/oder eine aussagekräftige Website
* Eine Projektskizze oder ein Projekt-PDF der Arbeit, die man für den Open Call einreicht
* Die Projektskizze muss die Arbeit/das Werk in seiner Gesamtheit grob thematisieren
- Projektbeschreibung (max. 1.800 Zeichen)
- Wenn mehrteilig: Ungefähre Anzahl an Fotografien, Objekten, Arbeiten
- Angaben zu Materialität (wird z.B. Videotechnik benötigt?)
- Format der Arbeiten
- Wurde die Arbeit schon einmal gezeigt? Wenn ja, wann, wie und wo?
- Die angeforderten Unterlagen müssen bis zum 31. Dezember 2022 per E-Mail an info@photoszene.de geschickt werden
- Einzureichen sind PDFs mit einer maximalen Größe von 10 MB
- Kataloge, Broschüren etc. können per Post eingereicht werden an: Internationale Photoszene Köln gUG, Im Mediapark 7, 50670 Köln (nicht obligatorisch)

Wie ist der Zeitplan?
* Der Open Call beginnt ab dem 1. November 2022
* Die Deadline für Einreichungen ist 23:59 Uhr 31. Dezember 2022
* Die Jury wird Ende Januar 2023 tagen
* Die teilnehmenden Künstler:innen werden Anfang Februar über die Teilnahme informiert

>> Anmeldeformular Open Call

Wir freuen uns auf zahlreiche Einreichungen! Eure Photoszene!