Für die fünfte Ausgabe des Programms laden die Internationale Photoszene Köln und die am Projekt beteiligten Institutionen vier künstlerische Positionen aus Kolumbien/Berlin, Portugal, der Ukraine und den Niederlanden nach Köln ein: Im Sommer werden Lana Mesić, Maria Trabulo, Viktoriia Tymonova und das Duo Juana Awad und Luisa Ungar für ihre Residenzen mehrere Wochen in Köln sein. In dieser Zeit werden sie sich künstlerisch-forschend mit den Beständen des Deutschen Tanzarchivs Köln, des Archivs der Fotowerkstätte Schmölz, des Greven Archivs Digital sowie des LVR-Landesmuseums Bonn und FrauenMediaTurms Köln beschäftigen, um davon ausgehend eine Ausstellung zum Photoszene-Festivals im Mai 2027 zu entwickeln.
Bereits zum zweiten Mal in der Geschichte des einzigartigen Residenzprogramms wurde ein Open Call ausgeschrieben, der Künstler:innen dazu einlud, sich gezielt für die sehr unterschiedlichen fotografischen Archive und Sammlungen zu bewerben. Die Resonanz war ebenso überwältigend wie das Niveau der Einreichungen: Aus über 350 Bewerbungen aus fast 60 Ländern und einem insgesamt außerordentlich überzeugenden Bewerber:innenfeld wählten die vier Fachjurys, bestehend aus Vertreter:innen der beteiligten Institutionen, der Internationalen Photoszene Köln und externen Expert:innen, schließlich die nominierten Künstlerinnen aus.
Artist Meets Archive #5 wird großzügig gefördert durch die Stadt Köln, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, die Kunststiftung NRW, die Sparkassen Kulturstiftung Rheinland, die Sparkasse KölnBonn und dem Königreich der Niederlande.