Viktoriia Tymonova (Prag) ist eine ukrainische Künstlerin, die sich mit Fiktion, magischem Denken und Verschwörungstheorien auseinandersetzt. Im Zentrum ihrer Arbeit stehen Phänomene des Paranormalen, des Unerforschten und des Jenseitigen. In ihrer Praxis nutzt sie Reenactments, Mystifikationen, inszenierte Täuschungen sowie Erinnerungen als künstlerische Werkzeuge. Tymonova ist Absolventin der Academy of Arts, Architecture & Design in Prag und nahm an Fotofestivals und Kunstmessen wie dem Fotograf Zone Festival (Tschechien), OFF Bratislava (Slowakei) und Circulation(s) (Frankreich) teil. 2025 wurde sie Teil der Futures Photography Plattform und gehörte zu den Gewinner:innen der Carte Blanche Étudiants der Paris Photo. Ihre Arbeiten wurden unter anderem in FISHEYE Magazine, Flash Art, OVER Journal, PhMuseum, Kajet Digital und SZUM veröffentlicht.
Greven Archiv Digital
Die Irene und Sigurd Greven Stiftung widmet sich der Sicherung und Publikation von Bildbeständen aus Köln, dem Rheinland und NRW. Zentrales Projekt ist das Greven Archiv Digital, ein wachsendes Online-Archiv mit mehreren hunderttausend Fotografien aus Presse, Kirchen- und Wirtschaftsarchiven sowie Vor- und Nachlässen von Fotograf:innen. Einen Schwerpunkt bildet das Pressebildarchiv der Kölnischen Rundschau, dessen Abzüge und Negative seit 2020 digitalisiert und erschlossen werden.
Alle Rundschau-Bestände werden nicht nur digital und analog gesichert, sondern zugleich im digitalen Portal für eine breite Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Übertragung der ursprünglichen analogen Ordnungen in den digitalen Raum eröffnet neue Formen der Recherche, macht Transformationen vom Abzug zum Digitalisat sichtbar und ermöglicht einen offenen Umgang mit historischen Pressefotografien. Gerade dieser Wechsel zwischen Archiv und Portal bietet besondere Ansatzpunkte für künstlerische Zugänge. Die Fotografien reichen von der Nachkriegszeit bis in die 1990er Jahre und dokumentieren Politik, Stadtentwicklung, Arbeits- und Alltagswelten, Kultur und Sport. Neben bekannten Motiven umfasst der Bestand zahlreiche bislang unbeachtete Serien, die neue Lesarten von Stadt- und Gesellschaftsgeschichte erlauben.
Irene und Sigurd Greven Stiftung / Greven Archiv Digital
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