Munem Wasif
Munem Wasifs Fotografie und Film setzen sich mit komplexen sozialen und politischen Themen in einer humanistischen Ausdrucksweise auseinander. Wasif experimentiert oft jenseits der Tradition und lotet die Möglichkeiten der Fiktion aus, wobei er sich einer vertrauten dokumentarischen Sprache bedient. Seine Arbeiten wurden im Centre Pompidou, im Palais de Tokyo, im Victoria & Albert Museum sowie in Sharjah, Singapur und auf der Gwangju-Biennale ausgestellt. Seit 2015 ist er Co-Kurator des Chobi Mela Festivals. Von 2020 bis 2021 war er Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin und erhielt 2023 das Robert-Gardener-Stipendium, um an der kritischen Geschichte des Indigos in Bengalen zu arbeiten.